Ick bin ein Fürther! Goodbye Mr. Kissinger!


Nun steht also das fest, was schon alle seit mehreren Spieltagen vermuteten. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga am Anfang dieser Saison müssen sich Fürths Kleeblätter wieder aus der Erstklassigkeit verabschieden. Die Dimensionen des Vereins langten sportlich und finanziell noch nicht, um in der Bundesliga zu bestehen.

Das bedeutet natürlich auch, dass uns der ehemalige US-Politiker Henry Kissinger wahrscheinlich nicht mehr in der Bundesliga besucht. Der Busenfreund Helmut Schmidts kommt gebürtig aus Fürth und immigrierte 1938 in die USA, die er zuerst 1969 als Nationaler Sicherheitsberater und schließlich 1973 als Außenminister repräsentierte. Die Verbundenheit zu seinem Heimatverein sollte darunter allerdings nicht leiden.

Henry Kissinger bei Greuther Fürth

Er wolle sich die Chance die SpVgg Greuther Fürth in der Bundesliga zu sehen nicht entgehen lassen, ließ er beim Aufstieg verkünden und kam zumindest für ein Spiel ins Stadion. Kissinger hatte als 1923er Jahrgang noch die Möglichkeit die letzte Deutsche Meisterschaft der Kleeblätter (1929) zu erleben und ist bekennender Fürth-Fan.

Eine sehr schöne Fußball-Geschichte, die zeigt über welche Entfernungen und welch lange Zeit eine Vereinsverbundenheit bestehen kann. Der nun mehr 90-jährige Kissinger ist ein Fußball-Freund und daher auch in der 2. Liga immer wieder gerne gesehen! Aber aus der Bundesliga heißt’s: Goodbye Mr Kissinger, goodbye Greuther Fürth!

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